Archiv der Kategorie: Meine Musik

Alle meinen eigenen Werke

Dreamsequence (2001)

Dieses Projekt ist kein neues, im eigentlichen Sinne. Ich habe hier lediglich drei Aufnahmen zu einer CD zusammengefasst, die ich vorher auf diversen Cassetten aufgenommen hatte. Ja, es sind einige Spielfehler bei den Aufnahmen mit aufgezeichnet worden. Aber ich halte diese Titel für mein Schaffen immer noch für so wichtig, dass ich sie Euch nicht vorenthalten möchte.

Der Titelsong, Dreamsequence, entstand aus der Situation, dass ich seinerzeit den Prophet 2002 von Klaus Hoffmann-Hook (alias Mind Over Matter) ausgeliehen hatte und mich voller Tatendrang an dieses Instrument gesetzt hatte. Heraus kam eine wüste Idee im Zusammenspiel meiner Synthies, der Crumar-Orgel (noch aufgenommen mit einem Mikrophon!!!), dem Drumcomputer und eben des Samplers. Meine Anlehnung an die Berliner Schule kann ich sicherlich nicht verleugnen, denn der Titel ist mit seinen 30 Minuten sehr komplex angelegt. Später resultierten daraus weitere Ideen, die ich dann auf The Island’s Tale festgehalten habe.

Journey Through The Night, der zweite Titel, der ebenfalls mehr als 30 Minuten lang ist, entstand aus einer Inspiration heraus, die ich durch eine TV-Dokumentation erhielt. Es ging damals um große Lkws in den USA, die sich nachts über die Highways quälen, um die doch recht großen Entfernungen zwischen den einzelnen Staaten zu überwinden.

Der dritte Titel, Mystic Creatures, ist der zweite Song, den ich 1998 in Flensburg mit einer Playstation eingespielt habe. Sicherlich nicht so bahnbrechend wie Over The Green Hills, aber immerhin für meine Begriffe interessant genug, um ihn hier zu präsentieren…

Details sowie Songs und eine Downloadmöglichkeit folgen demnächst!

Waves (1998)

Das Album Waves entstand, nachdem ich wieder bei der Marine angeheuert hatte. Entgegen meinen bisherigen Einspielungen sind auf diesem Projekt eher kurze Songs zu hören. Daneben zwei Überarbeitungen von wesentlich älteren Songs und ein ganz spezieller Bonus-Titel, den ich mit einer Sony Playstation eingespielt habe. Aber der Reihe nach:

Heading East beginnt mit einem Sample-Loop, dass ich mir von Michel van Dyke (von der CD Reincarnated, Track 01: Maybe I Should Leave) geborgt habe. Eigentlich bin ich selbst ja kein großer Freund von solchen Loops, aber ich wollte es einfach mal selbst ausprobieren. Heraus kam ein Song, der sich für mich wie eine Reise gen Unbekannt anfühlt. Ich wusste eben auch bei diesem Experiment nicht, was mich am Ziel erwartet…

Beim zweiten Song, Beachromance, hatte ich wohl, wie mein lieber Freund Synvox, zu viel französische und italienische Liebesfilme im Hinterkopf. Naja, jedenfalls kam das als Kritik auf ein Demo zurück und ich war doch ein wenig erheitert über den Vergleich. Je öfter ich den Song dann im Studio aber durchgespielt hatte umso treffender fand ich den Vergleich. Das brachte mich dann letztendlich auch zu dem Titel des Tracks. Also: Danke, Michael!

Tears In The Rain ist, als dritter Titel an der Reihe, eine Remineszenz an die diversen Abschiede, die ich von lieben Menschen nehmen musste. Immer dann, wenn es wieder heisst, lebe wohl zu sagen, fühlt man sich, als würde man alleine im Regen stehen. Keinen Menschen an der Seite zu haben und dann einfach den Tränen freien Lauf zu lassen. Und dann wünscht man sich oft genug, dass der Regen nie aufhören mag…

Es müssen Bilder von Papua Neu-Guinea oder auch anderen tropischen Inselparadiesen gewesen sein, die mich zu Track vier, Papua Beach, inspiriert haben. Jedenfalls kam da für mich beim Erarbeiten des Songs ein Gefühl von einer sanften Brise bei einem tropischen Sonnenuntergang auf und ich sah schon beinahe die flachen Wogen auf den Palmenstrand zulaufen. Wie ist es mit Euch? Das gleiche Bild im Kopf?

Als fünfter Titel ist dann Waves, das Titelstück, zu hören. Die Idee geisterte mir schon ziemlich lange durch den Kopf, hab sie aber erst für dieses Projekt in den Sequencer eingespielt, da ich sie als Rahmen besonders passend fand. Schließlich hatten wir schon eine Strandromanze und waren auf Papua. Was würde dazu besser passen als Wellen?

Aus der logischen Konsequenz heraus folgt dann auf die Wellen der ferne Horizont, und man hat wieder das Fernweh, das Bedürfnis, dorthin zu wollen. Somit ist Far Horizon das sechste Stück in diesem Projekt und bietet auch gleich den passenden Übergang zu den folgenden beiden Überarbeitungen.

Als erstes der Song September Days, den ich ursprünglich für The Island’s Tale aufgenommen habe. Ich war allerdings der dringenden Überzeugung, dass ich dem Song noch mehr Glanz verpassen könnte und habe ihn dann für dieses Projekt noch einmal neu aufgenommen.

Gleiches gilt für Die Zwei, eine Hommage an das Treffen zwischen zwei sehr lieben Mensch und mir, am Strand von Hooksiel, im Jahre 1991. Ein etwas fröhlicherer Song als die Werke vorher, aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass dieser Titel dennoch gut zu diesem gesamten Projekt passt.

Als letzter Song dieses Projekts habe ich dann Over The Green Hills ausgewählt. Diesen Titel habe ich mit einer Playstation 1 der Firma Sony und dem Programm FLUID eingespielt. Das Ganze basiert auf gesampelten Loops, die man mit FLUID in einer beliebigen Reihenfolge arrangieren kann. Heraus kamen diverse Tracks, von denen mir persönlich heute noch Over The Green Hills am besten gefällt.

Details sowie Songs und eine Downloadmöglichkeit folgen demnächst!

Cybersphere (1995)

Dieses Projekt entstand im Zuge umfangreicher Experimente mit meinem TX81Z und den sogenannten „Performances“. Ich wollte in verschiedenen Varianten ausprobieren, wie sich umfangreiche Stereo-Effekte auch mit den beschränkten Möglichkeiten dieses Rack-Synthies realisieren ließen. Der Titelsong ist quasi die Etüde zu diesem Konzept. Den Titel hab ich seinerzeit aktuell an die Kunstbegriffe wie virtuelle Welten und Cyberspace angelehnt, wobei Cybersphere auch wie Cyber’s Fear gedeutet werden könnte…

Neben dem Titelsong, der mit seinen knapp 22 Minuten zu Buche schlägt, ist ein weiterer Longplayer zu hören: Awakening. Wer mich und meine New Age – Sammlung kennt wird sofort merken, durch wen ich zu diesem Song inspiriert wurde… Immerhin hab ich den Titel, auf den ich mich beziehe, schon knapp zehn Jahre zuvor in der WDR-Sendung Schwingungen gehört. Hat aber dann doch so lange gedauert, bis ich diese Hommage umsetzen konnte.

Die beiden anderen Songs, Eternal Winter und Night Echoes, sind eher ruhige Stücke, mit weiten Flächen und großem Klangraum; sofern das meine spärliche Technik eben zulässt. Sie bilden aber den Counterpart zu den beiden doch eher bewegtn langen Tracks.

Details sowie Songs und eine Downloadmöglichkeit folgen demnächst!